Die Wallfahrt zur Schmerzhaften Mutter

Gnadenbild

Im 15. Jahrhundert wurde an einem Ort, der heute im rekultivierten Braunkohlengebiet nahe Bergheims liegt, ein Bild zur Schmerzhaften Mutter aufgestellt, weil dort ein Hostienfrevel begangen worden war.

Sehr bald wurde an dieser Stelle erst eine Kapelle errichtet, die den Namen Bethlehem (Haus des Brotes) trug. Wegen der zahlreichen Pilger vor allem in Pestzeiten wurden im 17. Jahrhundert eine Wallfahrtskirche und ein Franziskanerkloster gebaut (1665 konsekriert). Ein eindrucksvoller Kreuzweg verband die Klosterkirche mit Bergheim.

Infolge der Säkularisation wurden die Wallfahrtskirche und das Kloster am 2. Juli 1802 geschlossen. Das Gnadenbild zur Schmerzhaften Mutter konnte in der Pfarrkirche St. Remigius in Bergheim aufgestellt werden. Es wurde und wird in einer Marienkapelle der Verehrung ausgesetzt.

Bei dem Gnadenbild handelt es sich um ein Schnitzwerk aus Eichenholz (um 1480), das ergreifend und außergewöhnlich ist, weil es den toten Jesus mit schmerzverzerrtem Gesicht nicht auf dem Schoß, sondern herabgesunken zu den Füßen der Schmerzensmutter liegend zeigt. Erst 1873 wurde das Bild farbig gefasst.

Auch in unserer Zeit pilgern Gemeinden, z. B. aus Grevenbroich oder Leverkusen, zur Schmerzhaften Mutter.

In der Gemeinde St. Remigius wird der Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens am 15.9. besonders festlich begangen.

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