beziehungsweise_02 (c) Erzbistum Köln

#beziehungsweise - jüdisch und christlich: näher als du denkst

2021 ist ein besonderes Jahr: Vor 1700 Jahren wurde zum ersten Mal eine jüdische Gemeinde in Deutschland erwähnt, nämlich im Jahr 321 in Köln in einem Edikt Kaiser Konstantins. Zu diesem Anlass wurde das bundesweite Festjahr „#2021 Jüdisches Leben in Deutschland“ ausgerufen. Auch wir als Katholik*innen sind aufgerufen, uns unserer jüdischen Wurzeln und Bezüge klarer zu werden und uns mit dem aktuellen jüdischen Leben in Deutschland zu beschäftigen.

Die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), das Bundesministerium des Inneren und der Verein "2021Jüdisches Leben in Deutschland" haben gemeinsam die Kampagne "beziehungsweise" gestartet. In zwölf Monatsplakaten, die jeweils einen christlichen mit einem jüdischen Feier- oder Gedenktag in Beziehung setzen, möchte sie Verbindendes zwischen Judentum und Christentum aufzeigen und Unterschiede benennen. Ein wichtiger Schwerpunkt der Kampagne ist auch das heutige jüdische Leben in Deutschland.

Hier erläutern Weihbischof Rolf Steinhäuser und Yechiel Bruckner, Rabbiner der Synagogengemeinde Köln, die Kampagne.

Weiterführende Informationen zur Kampagne erhalten Sie hier.

So feiern Jüd*innen Purim:

Kleine und große Clowns, Ritter, Prinzessinnen, Monster, Hexen, Zebras, Hasen und andere phantasievoll gekleidete Gestalten haben sich in der Synagoge versammelt, machen Krach mit Hilfe von Rasseln, trampeln mit den Füßen, pfeifen und bringen „Buh“-Rufe aus. Und all das bei der Verlesung eines biblischen Buches?? Purim ist das Lieblingsfest jüdischer Kinder, denn sie dürfen sich nach Herzenslust verkleiden und brauchen nicht still sitzen, weil der Lärm sogar Teil der Liturgie ist. Wann immer der Übeltäter Haman genannt wird, bricht ein enormer Krach aus, um dessen Namen auszulöschen.

Das Hören der Esther-Geschichte ist das wichtigste Gebot des Festes. Daneben ist es üblich, einander Süßigkeiten und selbst zubereitete Speisen zu schenken. Das typische Gebäck für Purim sind die „Haman-Taschen“ oder „Haman-Ohren“, dreieckige, mit Mohn, Datteln oder Marmelade gefüllte Kekse. Bedürftige Menschen werden mit Lebensmitteln oder mit Geld bedacht, damit auch sie sich Festmahlzeiten leisten können. Und warum heißt es „Esther-Rolle“? Weil der Text des Esther-Buchs aus einer auf Pergament handgeschriebenen Rolle (Megillah), ähnlich einer Torah-Rolle, vorgetragen wird.

Rabbinerin Dr.in Ulrike Offenberg

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